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TrailHunter

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TrailHunter
07. Juni, 14:59 Uhr

Vom Strand ins LandWir verlassen die surreale Landschaft des Salar de Uyuni und machen uns auf den Weg in Richtung Sajama Nationalpark. Da wir mittlerweile die Distanzen und Straßenzustände einschätzen können, ist es uns klar, dass wir die 600km an einem Tag unmöglich schaffen können. Unseren Zwischenstopp planen wir in der Großstadt Oruro ein. Wir müssen uns eh mal wieder mit Lebensmitteln für...

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17. Juli, 22:41 Uhr

Der unmögliche WegEs ist ein Uhr nachts, der Wecker klingelt. Die drei Stunden Schlaf hätten wir uns auch sparen können, aber für’s Gewissen waren sie gut. Kurz ein Kaffee, dann warten wir auf unseren Fahrer, der pünktlich eine halbe Stunde zu spät kommt. Bikes auf den fetten Geländewagen laden und schon düsen wir durch Arequipa in Richtung Vulkan Chachani. Nach...

TrailHunter
02. Dezember, 01:05 Uhr

Scheinbar nicht so unscheinbarHin und wieder gibt’s das noch: Neuland am Berg, oder unentdeckte Trails. Beinahe ein Jahrzehnt hat sich unser heutiger Trail vor uns versteckt gehalten. Getarnt als schwarz gepunkteter Weg fristete er sein unscheinbares Dasein in der Kompasskarte. Verborgen in einer Region, die bislang nicht mit Sahnetrails überzeugen konnte. Doch das ändert sich...

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03. Juli, 16:42 Uhr

Auch der Uphill mag verdient sein In Arequipa kennen wir uns nun aus. Man könnte uns schon fast als Locals bezeichnen. Zumindest brauchen wir kein Navi mehr, um von A nach B zu kommen. Dabei sind wir erst seit drei Tagen hier. Erst oder schon? Die Orga für den Chachani, den wir in einigen Tagen nochmal versuchen möchten, steht. Liza, unsere Verstärkung für die letzten Touren, haben wir im...

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05. Dezember, 22:23 Uhr

Wetterfrust bringt PowderlustEs ist Wochenende, man hat Zeit zum biken, aber es regnet und regnet. Was tun in dieser Notlage? Zuhause bleiben – da bleibt man trocken, aber das Biken fehlt. Biken gehen – da wird man nass, aber man sitzt auf dem Bike. Beides irgendwie uncool. Die Lösung: Dort Biken, wo der Regen in Schnee über geht. Wenn dies bei rund 1400m der Fall ist, man auf einen Berg mit...

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17. Oktober, 21:28 Uhr

Mehr ist manchmal mehrMehr Trail, mehr Gipfel, mehr Abfahrt – das ist der Plan unserer heutigen Tour. Eine gründliche Recherche hat ergeben, dass wir auf einer Tagestour drei 3000er-Gipfel abfahren können. Das ist selten und das lässt man sich nicht zweimal sagen! Außerdem sieht das lang gezogene Tal in der Karte sehr flowig aus – auch das ist in dieser Höhe eher selten. Zwei gute Gründe, um...

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13. September, 15:59 Uhr

Quer durch Südamerika – der komplette RoadtripZwei Monate voll gepackt mit Erlebnissen, intensiven Momenten, Höhen und Tiefen, Biken, Auto fahren und kuriosen Dingen. Der Südamerika-Roadtrip war wahrlich ein einmaliges Erlebnis. An diesem Erlebnis lässt das Radkulturmagazin fahrstil seine Leser nun Teil haben. fahrstil hat einen mehrseitigen Bericht über unseren Roadtrip abgedruckt. Wir sind...

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21. August, 07:58 Uhr

Es ist bereits drei Monate her, dass wir nach Deutschland zurück gekommen sind. Der Livebericht – ein Novum in der Geschichte der Trailhunter Website – ist beendet. Nun ist es an der Zeit, einen Schlussstrich unter dieses Unterfangen zu ziehen. „Ich habe fertig!“…ist das am besten passende Zitat zum aktuellen Projektstand in...

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19. Juni, 16:26 Uhr

Was muss, das muss„Bitte alles ausräumen und die Rahmennummern der Bikes brauche ich“ – der Zoll nimmt es bei unserer letzten Einreise nach Chile sehr genau. Alles wird durchsucht, die Bikes bekommen einen eigenen Einfuhrzettel vom Zoll. Solch eine Prozedur haben wir auf den zig Grenzübertritten in den letzten sieben Wochen noch nicht erlebt. Was man den Damen und Herren vom Zoll aber lassen...

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25. Mai, 22:13 Uhr

SalzsurrealismusWir haben überlebt, das Auto ist nicht abgesoffen. Die Salzkruste auf dem Salar de Uyuni hat über Nacht gehalten – unser Ford Transit steht mutterseelenallein auf der Salzbank, wir stehen daneben und bewundern den traumhaften Sonnenaufgang. Bewundern tun wir auch die etwa 20 Zentimeter großen, tiefblauen Löcher in der Salzkruste, die so tief sind, dass man keinen Boden sieht....

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22. April, 16:16 Uhr

Hit the dirtroadWir gönnen uns etwas mehr Schlaf, als am Vortag und stehen mit der Sonne auf. Wasser, das beim Abspülen des Frühstücksgeschirrs mit der Dusche an der Karosserie herunterläuft, gefriert beim Zusehen – es scheint immer noch kalt zu sein. Nach den gestrigen Strapazen am Licancabur freuen wir uns auf den bevorstehenden Ruhetag, den wir im Auto verbringen werden. Es liegen paar...

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12. April, 14:23 Uhr

Durch drei Länder nach BolivienMit der Sonne stehen wir auf. Bevor der Kaffee fertig ist, grüßt uns ein vorbeifahrender Zug. Die moderne Lok erklärt, wieso die alten Schneeräum Loks ausrangiert worden sind. Wir vertrödeln nicht allzu viel Zeit und machen uns auf in Richtung San Pedro de Atacama: Eine Wüstenstadt, die als Hauptdrehkreuz für Touristen in der Atacama Wüste dient. Von hier aus...

TrailHunter
04. März, 15:07 Uhr

Eine lange Tour ist nicht immer ein FlowtrailWir haben die Chillán Gegend verlassen und fahren ein paar Täler weiter. Dort steht der Cerro el Torro, fast 3100m hoch. Es ist ein ganz schöner Felsklotz und einen bikebaren Weg gibt es dort nicht. Auf unserem Plan steht der Pass, der südöstlich des Gipfels liegt. Unterhalb des Gipfels gibt es zahlreiche Hochplateaus, die durch Wanderwege mit...

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13. Februar, 12:07 Uhr

Endlich geht’s los!Sonntag. Taschen gepackt, Fahrräder in die Kartons gesteckt und ab ins Auto bzw. in den Zug. Wir treffen uns am Frankfurter Flughafen, jonglieren mit unserem Gepäck und der Kofferwaage. Wir dürfen die Gepäckgrenze unserer Airline von spärlichen 23kg nicht überschreiten. Und dann endlich: Abflug. 24 Stunden, nachdem wir die Haustüren zugezogen haben, schmeißen wir die Tür des...

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01. März, 15:38 Uhr

Die Grenze im NirgendwoChile steht auf der Projekteliste! Nach dem Fehlschlag am Tromen versuchen wir unser Glück mal im Nachbarland. Das bedeutet: 190 Kilometer Dirtroad bis zum Ziel. Mit den Dirtroads verbinden wir inzwischen gemischte Gefühle. Mal sind sie richtig schön eben und lassen sich mit 70 km/h oder mehr fahren. Das macht schon Spaß, besonders wenn man die Staubfahne hinter’ m Auto...

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09. März, 22:24 Uhr

Pläne schmieden, unser Mögliches abwägenHinter uns liegt mal wieder ein Orga- und Reisetag zurück: Einkaufen, WiFi Spot aufsuchen und gut Strecke zurücklegen. Spät abends fahren wir im ersten Gang eine Schotterpiste rauf. Unser heutiges Ziel liegt auf 3000m Höhe und ist der Ausgangspunkt zum Cerro de Plata: 5961m hoch, teils vergletschert und umgeben von sich hochtürmenden Nebengipfeln mit...

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09. Januar, 18:55 Uhr

Leinen los! Unser Zuhause fährt schonmal vor.Ob es jetzt Schnee, Regen oder Schneeregen ist, lässt sich nicht gewiss sagen. In meinen Augen das perfekte Reisewetter, wenn man weiß, dass es in wenigen Wochen durch tropische Klimabedingungen weitergeht. Gepäck, Equipment und Ersatzteile, welche mit dem Schiff nach Südamerika gehen, werden im hinteren Laderaum des Transits seesicher untergebracht....

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10. Januar, 17:30 Uhr

Wie das Auto zur rustikalen Unterkunft wirdZwei Monate soll uns dieses Fahrzeug quer durch Südamerika bringen. Von Montevideo bis Puerto Montt; anschließend im Zick Zack durch die Berge hoch bis La Paz. 8000 bis 10.000 Kilometer ist diese Route lang – mit vielen Zwischenstops und Umwegen zu markanten und hohen Bergen. Dabei werden wir Straßen und Pässe auf über 4000 Meter Höhe befahren,...

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03. Februar, 08:58 Uhr

Einfach mal drei technische Gipfel an einem Tag befahrenAbgelegen, Kuhwieseneierei, ewige Höhenmetervernichtung auf Forstpiste – manch ein Gipfel liegt so ungünstig, dass er sich im Gesamtpaket einfach nicht lohnt; auch wenn der obere Teil einen tollen Trail bieten könnte. Eine Zwickmühle: einerseits will man den Gipfel unbedingt befahren, andererseits will man sich das Geeier untenrum...

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25. Februar, 19:20 Uhr

Wir nehmen uns den ersten aktiven Vulkan vorAm Vortag haben wir es noch rechtzeitig geschafft über die Grenze zwischen Argentinien und Chile zu fahren. Die kleineren Grenzübergänge schließen spätestens um 20 Uhr. Wir entscheiden uns, direkt zum nächsten Projekt zu fahren und schlagen unser Lager kurz vor Mitternacht auf. Es riecht nach Schwefel. Zusätzlich hören wir ein lautes, stetiges...

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14. Februar, 11:41 Uhr

Kein Auto – kein Roadtrip – dafür SightseeingWir hängen fest! Genauer gesagt unser Auto. Und ohne dieses kommen wir nicht aus Uruguay weg in die Anden. Unser Auto hängt fest, weil Karneval ist. Alle Behörden und Institutionen haben zu. Was macht man, wenn man in einer Hafenstadt festhängt? Richtig, man sucht schnurstracks das Meer auf. Und das ist ganz anders, als erwartet. Man würde denken,...

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16. März, 17:47 Uhr

Stoked?Der letzte Reise Tag endete, wie die meisten, mit einer Stellplatzsuche im Dunkeln. Von der uns umgebenden Landschaft sieht man nahezu garnichts und so sind wir gespannt, was für eine Überraschung uns am nächsten Morgen erwartet. Das einzige, was wir mit unserer Außenbeleuchtung erkennen können, sind die Ausläufer von Lehmformationen. Die letzten Tage haben wir überwiegend im Auto auf...

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11. März, 18:32 Uhr

Spektakuläre Pässe und BergeBlitze im Fünfsekundentakt zucken über unseren Köpfen in den Wolken umher. Hin und wieder schlägt einer in den Felswänden der umliegenden Berge ein. Der wetterbedingte Abbruch der letzten Tour am Cerro de Plata stellt sich doch als sehr vernünftig heraus – egal, wie viele Zentimeter es letztendlich schneit. Ein paar Stunden zuvor: Wir cruisen bei bestem Wetter...

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07. März, 16:52 Uhr

Die Genehmigung für die GenehmigungDer große Geköpfte – so lautet die Übersetzung für einen der beiden Berge unseres Projektes. Zwei Vulkangipfel, der eine fast 4000 Meter hoch, der andere fast 3800 Meter. Beide liegen nebeneinander in einer kilometerweiten Vulkanlandschaft, die wohl von einem gewaltigen Ausbruch mit fast schneeweißen Gesteinskörnchen überzogen wurde – vermutlich Basalt? Ganze...

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27. Februar, 19:21 Uhr

Weiterreise nach Osten: Beeindruckende Täler und weite WeitenAus dem Tal des Copahue führen uns 150km Dirtroad in Richtung Osten. Wir brechen am frühen Abend auf und fahren ein weitläufiges Tal entlang. Die Abendsonne in Verbindung mit düsteren Wolken erzeugen eine schöne Reisestimmung und wir arbeiten uns gemächlich die ruppige Straße entlang – das wird noch eine lange Fahrt. Wir passieren...

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24. Februar, 01:30 Uhr

Ankunft in einer anderen WeltBombenkrater und Canyons im Miniaturformat zieren den Feldweg, der uns in die recherchierte Mondlandschaft bringen soll. Der Weg ist dermaßen ausgespült, dass wir nur im ersten Gang fahren können. Unser Feuerwehrauto neigt sich von rechts nach links, verschwindet zur Hälfte in Löchern – aber es bliebt nie stecken. Vicuñas ziehen gemütlich durch die karge Landschaft....

TrailHunter
24. Februar, 02:27 Uhr

Ab in den SüdenDa uns die Erkältung nach wie vor plagt, lassen wir alle großen Projekte bis zum südlichsten Punkt unseres Roadtrips für’s Erste aus. Beim Autofahren wird man eher gesund, als wenn man 2200 Höhenmeter auf einen Berg mit 4700 Metern steigt Zu allem Überfluss gibt auch noch der Spannungswandler auf 220 Volt den Geist auf – und das nach nur dreimaligem Einsatz. Es ist garnicht so...

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30. März, 21:55 Uhr

Eine 500 Meter hohe DüneDas Hochgebirge haben wir verlassen und sind den San Francisco Pass komplett abgefahren. Wir machen einen Abstecher nach Copiápo, um unser Proviant aufzustocken und den Bus vollzutanken. Der Plan, in der Stadt zu bleiben, scheitert direkt: Der einzige Campingplatz hat zu. Also raus in die Wüste, zu unserem nächsten Projekt. Die Tanke macht es dem Campingplatz gleich. Ein...

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17. März, 15:41 Uhr

Formen und Strukturen in weißDie ersten Sonnenstrahlen des Tages fallen flach über den Berg und tauchen die weißen Dünen um uns herum in stimmungsvolles Licht. Ein Wechselspiel aus Licht und Schatten, Rundungen und scharfen Kanten, Leben und Tod – mitten in der Sandwüste. Kaum zu glauben, dass sich selbst hier das Leben tummelt, aber erst bei genauem Hinsehen. Am frühen Morgen umgibt uns...

TrailHunter
30. März, 22:45 Uhr

Die Küste raufEin tiefblauer Streifen am Horizont – der Pazifik ist in Sicht! Der ein oder andere kennt sicher dieses Gefühl, nach einer langen Fahrt und einer langen Zeit endlich wieder das Meer zu erblicken. Eine tiefe Zufriedenheit und innere Ruhe stellt sich ein, nachdem wir den Stadtstress von Copíapo hinter uns gelassen haben. Da sitzen wir also mit Bier in der Hand am Strand und schauen...

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